Unterlagen und Informationen für Lehrpersonen und Schulklassen

Szeneschau im Informations-Pavillon

Ein Rundgang durch die Gasse / zur Tellskapelle beginnt mit Vorteil mit dem Besuch der Szenenschau im Informations-Pavillon. Sie enthält fünf Themenbereiche, die in der folgenden Reihenfolge abwechselnd gezeigt werden:

1. Verkehrswege
2. Tells Grussverweigerung und Apfelschuss / Gesslers Tod
3. Mythos Tell
4. Friedrich Schillers Wilhelm Tell
5. Stiftung der Hohlen Gasse

Dauer: 5 Schaukasten je 2 Minuten = 10 Minuten total; in 5 Sprachen möglich

Der Besuch ist kostenlos; freiwillige Spenden in die Kasse Pavillon oder in den Opferstock der Kapelle sind willkommen.
Es ist zweckmässig, dass nicht mehr als 18 bis 23 Zuschauer je Durchgang im Pavillon sind. Es müssten sich Gruppen bilden, die sich im Wechsel auf dem nahen Rastplatz aufhalten können. Der Rastplatz wird überdacht und verfügt über eine Feuerstelle, einen Brunnen und eine grosse Anzahl von Sitzplätzen.
Der Pavillon soll nicht als Spiel-, Picknick- oder Parkplatz benützt werden.

Tellskapelle

Nach sieben bis zehn Minuten Wanderung vom Informations-Pavillon durch die Gasse oder auf dem Parallelweg gelangt man zur Tellskapelle mit dem arenaförmig angelegten Vorplatz.

Die Kapelle, in der heutigen Form 1638 erbaut, hat ihre eigene Geschichte und Bedeutung. Sie liegt als markantes Wegzeichen am höchsten Punkt des Weges von Küssnacht nach Immensee. Über dem Portal ist ein grossformatiges Leinwandbild mit der Szene «Gesslers Tod» dargestellt. Im Innern ist ein Spätrenaissence-Altar und dem Leinwandbild mit den 14 Nothelfern aufgebaut. Seitlich des Altärchens sind zwei Holzskulpturen montiert, die in Beziehung zum Land Schwyz stehen; links der Mailänder Erzbischof Karl Borromäus, der die Zustände in der Innerschweiz nach der Reformation beschrieben hat; rechts Bruder Klaus im Einsiedlergewand.


Schuldienst der Hohlen Gasse: Postenlauf für PrimarschülerInnen

Erleben – Sehen – Lernen in der Hohlen Gasse

Der Schuldienst der Hohlen Gasse (ein Team aus fünf Lehrerinnen und Lehrern aus Küssnacht am Rigi und Immensee) unterstützt Lehrpersonen mit Rat und Tat zur Gestaltung eines unvergesslichen Ausfluges und eines erfolgreichen Unterrichts. Erleben – Sehen – Lernen in der Hohlen Gasse, einer bedeutenden historischen Erinnerungsstätten im Herzen der Schweiz.

Primarschule

Die Informationen für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe werden in einem Postenlauf mit sechs Posten dargestellt. Zu den Posten wird Zusatzmaterial angeboten, welches vor oder nach dem Besuch der Hohlen Gasse im Schulzimmer behandelt werden kann.

Postenlauf

Die Aufgaben des Postenlaufs werden so gestellt, dass sie mit einem Block und einem Bleistift an Ort und Stelle gelöst werden können. Pro Posten ist mit einem zeitlichen Aufwand von rund zehn Minuten zu rechnen. Der Postenlauf wird mit einer Einführung erklärt und es wird ein Vorschlag zur Anwendung gegeben. Die Blätter können von der Lehrperson einfach heruntergeladen (PDF-Dokumente) und abgeändert werden (Word-Dateien). Die Posten stehen nicht in einem bestimmten Ablauf und können auch einzeln herausgepickt und bearbeitet werden.

Posten 1 Sage, Legende oder Mythos
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Posten 2 Der Gotthardweg
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Posten 3 Die Tells-Sage, Fragen zur Geschichte
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Posten 4 Die Tellskapelle
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Posten 5 Entstehung und Veränderung der Hohlen Gasse
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Posten 6 Informationspavillon, Fragen zur Tonbildschau
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Zusatzmaterial Postenlauf Hohle Gasse

Z1 Die Tells-Sage, Lückentext
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Z2 Bild zum Ausmalen
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Z3 Improvisiertes Rollenspiel
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Schuldienst der Hohlen Gasse: Sekundarstufe

Historische Begebenheiten

Die Grundlage zu diesem Arbeitsblatt sind die Show, die im Informations-Pavillon in der Hohlen Gasse zu sehen ist, sowie der angefügte Text. Dieser Text stammt aus dem Buch von Barbara Piatti. «Tells Theater. Eine Kulturgeschichte in fünf Akten zu Friedrich Schillers Wilhelm Tell.»

Kommentar zum Arbeitsblatt
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Arbeitsblatt mit Aufgabenstellungen
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Arbeitsblatt mit Lösungen
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Textverständnis

Dieses Arbeitsblatt behandelt ausschliesslich einen Text von Helmut Stalder, Redaktor beim Tages-Anzeiger in Zürich. Das Arbeitsblatt ist im Sinne eines Textverständnisses aufgebaut und kann im Fach Deutsch, aber auch im Fach Geschichte integriert werden.

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